Stechinelli-Kapelle, Barockkapelle in Wieckenberg, Deutschland
Die Stechinelli-Kapelle wirkt von außen wie ein Bauernhaus, verbirgt aber im Inneren aufwendige barocke Verzierungen, Deckenmalereien und geschnitzte Altaraufsätze. Der Raum wird von italienischen Kunstelementen geprägt, die den privaten Charakter des Gotteshauses unterstreichen.
Die Kapelle wurde 1692 von Francesco Maria Capellini als privates Gotteshaus gegründet, nachdem er die Genehmigung des Herzogs Georg Wilhelm erhielt. Der Herzog verlangte, dass das Gebäude außen wie ein Bauernhaus aussehen sollte.
Die Innenausstattung zeigt italienische Barockmerkmale mit Engelmalereien an der Decke und einem Altar, dessen Figuren aus einer früheren Zeit stammen. Diese Elemente erzählen von den Verbindungen des Kapellengründers zur südeuropäischen Kunstwelt.
Besucher sollten vorher prüfen, welche Zeiten die Kapelle offen ist, da die Öffnungszeiten variabel sind. Religiöse Gottesdienste finden jeden zweiten Sonntag des Monats statt, was auch eine gute Zeit zum Besuchen sein kann.
Ein hölzerner Engel schwebt über dem Taufbecken und hält es an Ort und Stelle, ein seltenes liturgisches Detail in einer kleinen Kapelle. Der Altaraufsatz zeigt auch die Wappen von Capellini und seiner zweiten Frau mit Hutund Rosensymbolen.
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