Zeppelinbrücke, Straßenbahnbrücke in Westvorstadt, Leipzig, Deutschland
Die Zeppelinbrücke überspannt mit ihren Betonbögen das Elsterbecken und misst etwa 156 Meter Länge. Sie trägt Straßenbahngleise, eine Straße mit zwei Spuren, sowie separate Wege für Fahrräder und Fußgänger.
Der Bau begann 1913 nach Entwürfen des Architekten Hugo Licht und die Brücke wurde 1915 eröffnet. Sie erhielt ihren Namen vom Luftfahrtpionier Ferdinand von Zeppelin und sollte die wachsende Stadt besser verbinden.
Die Brücke verbindet das Zentrum Leipzigs mit den westlichen Stadtteilen und prägt das tägliche Leben vieler Menschen, die sie für ihren Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen nutzen. Sie ist ein Teil der städtischen Infrastruktur, die das Stadtbild über mehr als ein Jahrhundert mitgestanden hat.
Der Übergang ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad leicht zu bewältigen und bietet getrennte Wege für beide Fortbewegungsarten. Die vier Straßenbahnlinien passieren die Brücke häufig, und für Fahrzeuge stehen zwei Spuren bereit.
In den 1930er Jahren zeigten Postkarten die Brücke gemeinsam mit Zeppelinen am Himmel, was die damalige Faszination für moderne Luftfahrttechnik widerspiegelte. Diese Bilder dokumentieren eine Zeit, als die Brücke ein Symbol für technischen Fortschritt war.
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