Kirche St. Secundus, Kirchliches Baudenkmal in Hennstedt, Deutschland
Die St. Secundus-Kirche ist ein Kirchengebäude mit spätromantischer Feldsteinmauer und einem gotischen Chor, der um 1470 hinzugefügt wurde. Das Innere wurde 1863 mit einem Tonnengewölbe ausgestattet, das die Akustik verbesserte.
Die Pfarrei wurde 1281 erstmals urkundlich erwähnt, als Hamburg und Dithmarschen einen Vertrag schlossen, der sie von der älteren Pfarrei Tellingstedt aus dem Jahr 1140 trennte. Diese Grenzziehung prägte die lokale Kirchenstruktur für Jahrhunderte.
Die Kirche zeigt Barockausstattung mit einer Kanzel von 1651 von Henning Claussen und einem Taufbecken mit Reliefschnitzereien von Hans Pahl, die das Innere prägen.
Die Kirche befindet sich auf der höchsten Erhebung der Geest in Hennstedt und ist daher gut sichtbar vom Dorf aus. Das Gelande ist von der Strasse her zugänglich und lädt zu einer Erkundung ein.
Im Inneren befindet sich eine Nachbildung des Reformationsteppichs von 1667, der die Heilsgeschichte durch Szenen aus dem Leben Jesu erzählt. Dieses textile Kunstwerk ist ein seltenes Zeugnis der religiösen Darstellung dieser Zeit.
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