Staatliche Kunsthalle Berlin, Kunstmuseum in Charlottenburg, Berlin, Deutschland
Die Staatliche Kunsthalle Berlin war ein Kunstmuseum, das sich in dem markanten Bikini-Haus an der Budapester Straße befand und auf die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche blickte. Das Museum präsentierte wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer und moderner Werke verschiedenster Künstler ohne eine ständige Sammlung.
Das Museum wurde 1977 als staatliche Institution gegründet und operierte unabhängig von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Es wurde 1993 geschlossen, nachdem sich die Kulturbudgets der Stadt neu organisiert hatten.
Die Kunsthalle präsentierte sich als Ort für künstlerische Experimente und Diskurse, wo Berliner und internationale Künstler ihre Arbeiten zeigten. Der Ausstellungsraum fungierte als Plattform für den Gedankenaustausch über zeitgenössische Kunst und gesellschaftliche Themen.
Der Ausstellungsraum war über die Entrée des Bikini-Hauses zugänglich und bot Besucher einen zentralen Ort im westlichen Stadtteil. Wer die wechselnden Ausstellungen sehen wollte, musste sich über aktuelle Programme informieren, da sich das Angebot regelmäßig änderte.
Eine der letzten Ausstellungen war 'Klima Global, Arte Amazonas', die im Frühjahr 1993 stattfand und sich mit Umweltthemen und südamerikanischer Kunstpraxis auseinandersetzte. Diese Schau markierte einen bemerkenswert globalen Blickwinkel kurz vor der Schließung des Museums.
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