Heine-Haus, Denkmal im Stadtteil Neustadt, Hamburg, Deutschland.
Das Heine-Haus am Jungfernstieg ist ein klassizistisches Gebäude, das der französische Architekt Joseph Ramée 1832 entwarf. Der oval angelegte Bau zeigt typische Merkmale der späten Klassik und steht als Gartenhaus in direkter Verbindung zum Hafen.
Der Bankier Salomon Heine ließ dieses Gartenhaus für sich bauen, das später in Verbindung mit seinem Neffen, dem Dichter Heinrich Heine, berühmt wurde. Das Gebäude erhielt 1962 Denkmalschutz und wurde 1979 grundlegend erneuert.
Das Gebäude zeigt seinen Namen durch die Verbindung zur Familie Heine und wird heute für Literaturveranstaltungen genutzt. Besucher finden hier regelmäßig Lesungen und kulturelle Treffen statt, die an die literarische Tradition des Ortes erinnern.
Der Zugang zum Haus ist auf Voranmeldung beschränkt, daher sollte ein Besuch im Voraus organisiert werden. Online finden sich Aufzeichnungen von Veranstaltungen und weitere Informationen über die aktuelle Nutzung des Ortes.
Im Garten des Hauses befindet sich eine Installation mit Skulpturen von Cony Theis, die sowohl Salomon Heine als auch seinen Neffen würdigt. Diese Kunstwerke im Freien verbinden die private Geschichte des Ortes mit seiner späteren Bedeutung für die Literaturgeschichte.
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