Streits Filmtheater, Filmtheater im Zentrum von Hamburg, Deutschland
Streits Filmtheater war ein Kino am Jungfernstieg 38 in der Hamburger Innenstadt, untergebracht im früheren Ballsaal von Streit's Hotel. Der letzte Vorführsaal hatte 463 Sitzplätze in Parkett und Rang, eine Bildwand von 11,5 m × 5 m und eine Bühne. Zur Ausstattung gehörten ein 35-mm-Projektor, ein 3D-fähiger Videoprojektor und ein Dolby-SRD/DTS-Tonsystem.
Das Kino eröffnete am 6. Dezember 1956 im umgebauten Ballsaal von Streit’s Hotel, das Christian Streit 1837 am Jungfernstieg 38 gegründet hatte. Betreiber The Rank Organisation startete mit der britischen Komödie Doktor Ahoi!. 1975 an 20th Century Fox und 1980 an die UFA verkauft, schloss es am 2. April 2013 nach einem Mietstreit und wurde kurz darauf abgerissen.
Streit’s war ab 1992 Spielort des Filmfests Hamburg und ab 1989 der Lesbisch Schwulen Filmtage. 1995 wurde hier der erste Douglas-Sirk-Preis des Festivals an Clint Eastwood vergeben. Die hauseigene Bar mit live gespielter Klaviermusik war auch über Kinobesucher hinaus beliebt, und Filme in Originalfassung mit Untertiteln gehörten zum Programm.
Das Kino lag am Jungfernstieg 38 an der Binnenalster, in einem Haus, das aus dem Ballsaal von Streit's Hotel umgebaut worden war. Der Spielbetrieb endete am 2. April 2013, kurz darauf wurde das Kino abgerissen; heute befindet sich dort eine im Frühjahr 2020 eröffnete Rossmann-Filiale. Der Saal hatte 463 Plätze in Parkett und Rang, eine Bildwand von 11,5 m × 5 m und eine Bühne.
Am 2. April 2013 endete der Spielbetrieb, die letzte Vorstellung war Sacha Gervasis Hitchcock, kurz darauf wurde das Kino abgerissen. Die Familie Reimers als Eigentümerin wollte Büros und Ladengeschäfte, die Vermittlung der Hamburger Kulturbehörde blieb erfolglos. Seit Frühjahr 2020 betreibt die Drogeriemarktkette Rossmann ihre viertausendste Filiale in den Räumen am Jungfernstieg 38.
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