Region Hovedstaden, Verwaltungsregion im östlichen Dänemark
Die Hauptstadtregion ist ein Verwaltungsgebiet im Osten Dänemarks, das 29 Gemeinden umfasst und sich von der Metropolregion Kopenhagen über Nordseeland bis zur Insel Bornholm erstreckt. Die Region erstreckt sich über mehrere Inseln und bildet zusammen mit den anderen dänischen Regionen die oberste Verwaltungsebene unter der Staatsregierung.
Das Gebiet entstand 2007 im Rahmen einer landesweiten Kommunalreform, die kleinere Verwaltungseinheiten zusammenlegte und das frühere System der Ämter ersetzte. Die Neuordnung übertrug bestimmte Zuständigkeiten wie das Gesundheitswesen an die neu geschaffenen Regionen.
Jede Gemeinde in der Hauptstadtregion unterhält eigene Kulturzentren, Bibliotheken und Bildungseinrichtungen, die zur dänischen intellektuellen Entwicklung beitragen.
Die Regionsverwaltung betreut öffentliche Krankenhäuser wie das Rigshospitalet und koordiniert regionale Verkehrssysteme zwischen den verschiedenen Gemeinden. Besucher können sich in den einzelnen Gemeinden orientieren, die jeweils eigene Informationsstellen und Verbindungen zum öffentlichen Verkehr bereitstellen.
Die Region erwirtschaftet über 40 Prozent der gesamten dänischen Wirtschaftsleistung und bildet damit das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Der Øresundbrücken-Übergang verbindet das Gebiet direkt mit Schweden und ermöglicht tägliche grenzüberschreitende Bewegungen für Pendler und Reisende.
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