Fünen, Dänische Insel in Süddänemark.
Fünen ist eine Insel in Süddänemark, die sich zwischen Seeland im Osten und Jütland im Westen erstreckt und etwa hundert kleinere Inseln um sich herum hat. Sanfte Hügel wechseln sich mit Feldern, Wäldern und kleinen Ortschaften ab, während die Küsten sandig sind und von Buchten unterbrochen werden.
Archäologen entdeckten eine Wikingerhalle in Munkebo Bakke, die zwischen dem 9. und 10. Jahrhundert genutzt wurde, was auf frühe Siedlungen hinweist. Später wurden über hundert Herrenhäuser und Schlösser errichtet, von denen viele auf Grundbesitz aus dem Mittelalter zurückgehen.
In der Mitte Fünens wachsen zahlreiche Obstplantagen und Beeren, deren Früchte auf den regionalen Märkten verkauft werden und die lokale Küche prägen. Viele alte Höfe entlang der Landstraßen verkaufen Produkte direkt ab Hof, wobei Erdbeeren im Sommer besonders beliebt sind und Reisende an einfachen Ständen anhalten können.
Zwei Brücken im Westen verbinden die Insel mit Jütland, während die Großer-Belt-Brücke im Osten nach Seeland führt und alle Routen gebührenpflichtig sind. Radwege durchqueren die Insel und die meisten Orte lassen sich gut mit dem Fahrrad erreichen, auch wenn die Entfernungen manchmal länger sind als erwartet.
Mehr als tausend Kilometer ausgeschilderte Radwege verbinden kleine Hafenstädte, Felder und alte Herrensitze durch das gesamte Inselgebiet. Fahrradfahrer können von Dorf zu Dorf rollen, dabei Fähren zu den umliegenden Inseln nehmen und die Strecken selbst zusammenstellen.
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