Saltholm, Geschützte Insel in der Meerenge von Øresund, Dänemark
Saltholm ist ein flaches Eiland in der Øresund-Straße zwischen Dänemark und Schweden, das aus Schlick und Sumpfland besteht. Die Landschaft ist niedrig und offen, mit geringen Erhebungen und weiten Flächen, die regelmäßig von Wasser geprägt sind.
Steinbruchbetrieb prägte das Eiland bis in die 1930er Jahre, als Kalkstein für Bauvorhaben in der Region gewonnen wurde. Nach Ende des Abbaus entwickelte sich der Ort zu einem Schutzgebiet für die dort lebende Vogelwelt.
Der Ort ist ein wichtiges Brutgebiet für Zugvögel und Seevögel, die hier während der Jahreszeiten ankommen und gehen. Besucher können die Bedeutung dieses Landstrichs für die Natur erleben, wenn sie die verschiedenen Arten beobachten, die hier Schutz und Nahrung finden.
Besucher müssen für den Zugang zum nördlichen Teil einen Genehmigung einholen, während der südliche Bereich das ganze Jahr über geschlossen bleibt. Wer das Eiland erkunden möchte, sollte sich vorab informieren und die Schutzbestimmungen beachten, um die Vogelwelt nicht zu stören.
Zwischen 1709 und 1711 diente das Eiland als Quarantänestation für Reisende, um sie vor Pestausbrüchen zu schützen. Diese Zeit des Isolierens prägte das Eiland als Ort, der Menschen trennte und schützte, lange bevor es zur Vogelwelt-Schutzzone wurde.
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