Borremose, Geschütztes antikes Denkmal in Rebild, Dänemark
Die Borremose-Befestigung ist ein eisenzeitliches Siedlungswerk aus Grund mit einer rechteckigen Form von etwa 140 x 90 Metern, umgeben von einem Graben und inneren Erdwallen. Auf dem Gelande sind markierte Hausstatten mit Torfwanden erhalten, und ein kunstlich angelegter Kieselweg von etwa 150 Metern verbindet die Siedlung mit trockenem Land.
Die Siedlung wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. gegrundet und blieb bis etwa 125 v. Chr. bewohnt, was ihre lange Nutzung uber mehrere Jahrhunderte zeigt. Sie diente dem kimbri-Volk und anderen fruh germanischen Gruppen als Zufluchtsort wahrend turbulenter Zeiten der Bronze- und Eisenzeit.
Die Ausgrabungen zeigen, wie Menschen hier lebten und arbeiteten, mit gefundenen Waffen, Kleidung und alltäglichen Gegenständen aus der Eisenzeit. Diese Funde geben Einblick in die frühen Gemeinschaften und ihre Handwerksfähigkeiten.
Die Stelle ist frei zuganglich und mit markierten Pfaden ausgestattet, die es Besuchern ermoglichen, die alten Hausplatze und den wiederhergestellten Weg zu erkunden. Es ist ratsam, geeignete Schuhe zu tragen, da das Gelande sumpfig sein kann, besonders nach Regen.
Der umliegende Sumpf enthalt mehrere Moorleichen aus der Bronze- und Eisenzeit, und viele Funde werden im Vesthimmerlands Museum ausgestellt. Diese Moorkeorper haben sich aufgrund der besonderen Bedingungen des Moores uber Jahrtausende hinweg erstaunlich gut erhalten.
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