Thingbæk Kalkminer, Kalksteinminenmuseum in Rebild, Dänemark.
Das Thingbæk Kalkminer ist ein ehemaliger Kalksteinbruch in Rebild, dessen unterirdische Stollen mit Gipsplastiken und Skulpturen gefüllt sind. Die Räume zeigen natürliche Formationen aus Kreideablagerungen und dienen als Ausstellungsfläche für künstlerische Werke.
Der Bruch wurde ab 1926 von Anders Bundgaard und seinem Sohn Christian systematisch ausgebeutet und lieferte Kalkstein bis 1939. Nach der Stilllegung des Abbaus wurde die Grube mit Kunstwerken gefüllt und entwickelte sich zu einem Museum.
Im Inneren zeigen sich Werke von Künstlern wie Anders Bundgaard, die speziell für die Kalksteinhöhle geschaffen wurden. Diese Kunstobjekte sind direkt in die natürliche Höhlenlandschaft integriert und prägen das Erlebnis beim Durchgang.
Die Temperatur im Inneren bleibt das ganze Jahr über bei etwa 8 Grad Celsius, daher sollten Besucher warme Kleidung mitbringen. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da die Böden in den Gängen uneben sein können.
Von Oktober bis April nutzen zwischen 600 und 900 Fledermäuse aus sechs verschiedenen Arten die Stollen als Winterquartier. Die konstante Temperatur und Feuchtigkeit in den Gängen bieten ideale Bedingungen für diese saisonale Kolonisierung.
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