Frederiksstaden, Rokoko-Viertel im Zentrum von Kopenhagen, Dänemark
Frederiksstaden ist ein Stadtviertel im Zentrum von Kopenhagen, das mit breiten Boulevards und einem regelmäßigen geometrischen Straßenraster angelegt wurde. Im Mittelpunkt steht ein achteckiger Platz, der von vier fast identischen Palais umgeben wird, während die Marmorkirche mit ihrer großen Kupferkuppel den Blick auf das Viertel prägt.
König Frederik V. gab das Viertel 1749 in Auftrag, um das 300-jährige Bestehen der Herrschaft des Hauses Oldenburg in Dänemark zu feiern. Die Pläne wurden von dem Architekten Nicolai Eigtved entworfen, der die gesamte Anlage in einem einheitlichen Rokokostil gestaltete.
Das Amalienborg-Museum in einem der vier Palais zeigt persönliche Räume und Einrichtungsgegenstände der dänischen Königsfamilie aus verschiedenen Epochen. Wer durch die Säle geht, bekommt einen Eindruck davon, wie nah das Königshaus im Alltag an der Öffentlichkeit war und ist.
Das Viertel ist gut zu Fuß zu erkunden, da die Palais, die Kirche und der Platz alle nah beieinanderliegen. Der achteckige Platz ist jederzeit zugänglich und bietet genug Raum, um die Gebäude von verschiedenen Seiten zu betrachten.
Die Reiterstatue von König Frederik V. auf dem achteckigen Platz wurde von dem französischen Bildhauer Jacques Saly geschaffen und kostete mehr als der gesamte Bau der vier Palais zusammen. Die Marmorkirche trägt ihren Namen, obwohl sie aus Kalkstein gebaut wurde, weil der ursprüngliche norwegische Marmor zu teuer war.
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