Amagertorv, Platz und Fußgängerzone im Zentrum von Kopenhagen, Dänemark
Amagertorv ist ein Platz im Zentrum von Kopenhagen, der Teil der berühmten Fußgängerzone Strøget ist. Er ist von alten Gebäuden mit bunten Fassaden umgeben, in deren Erdgeschossen sich Geschäfte und Cafés befinden.
Der Platz geht auf das 13. Jahrhundert zurück und war jahrhundertelang ein Marktplatz, auf dem Händler aus der Umgebung ihre Waren anboten. Im 18. Jahrhundert wurde ein Großteil der umliegenden Bebauung durch einen verheerenden Stadtbrand zerstört und anschließend neu errichtet.
Der Name des Platzes erinnert an die Bauern von der Insel Amager, die hier im Mittelalter ihre Waren verkauften. In der Mitte des Platzes steht der sogenannte Storchenbrunnen, der als Geschenk zur silbernen Hochzeit des dänischen Königspaares überreicht wurde und heute ein beliebter Treffpunkt ist.
Der Platz liegt mitten in der Innenstadt und ist gut zu Fuß von den meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erreichen. Da der gesamte Bereich eine Fußgängerzone ist, kann man ohne Verkehr schlendern und die umliegenden Straßen und Gassen in Ruhe erkunden.
In der Nähe des Platzes steht das Haus der Heilig-Geist-Kirche, das im niederländischen Renaissancestil mit roten Backsteinen und einem spitzen Giebel gebaut wurde. Dieser Baustil gelangte im 17. Jahrhundert nach Kopenhagen und ist heute noch an einigen Gebäuden rund um das Stadtzentrum zu sehen.
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