White Houses, Valby, Wohnkomplex in Valby, Dänemark
Die Weißen Häuser von Valby sind eine Wohnanlage im südwestlichen Kopenhagen mit einheitlichen weißen Fassaden, roten Dachziegeln und grünen Fensterrahmen. Die Häuser sind in breiten, baumbestandenen Straßen angeordnet, die ein ruhiges Wohnviertel mit typischem Charakter bilden.
Die Anlage wurde zwischen 1899 und 1903 von der Valby Arbeiter-Baugesellschaft errichtet und umfasst 81 Häuser nach Entwürfen von Architekt Christian Mandrup-Poulsen. Das Projekt war Teil einer Bewegung, um erschwinglichen Wohnraum für arbeitende Familien in der wachsenden Stadt zu schaffen.
Die Häuser verkörpern den Alltag der Arbeiterklasse des frühen 20. Jahrhunderts in Kopenhagen. Sie spiegeln die Idee wider, dass auch Arbeiter in angenehmen Wohnungen mit Garten leben sollten.
Der Ort ist mit S-Bahn-Verbindungen mit Kopenhagens Zentrum verbunden und daher für Einwohner und Besucher leicht zu erreichen. Das Viertel eignet sich zum Spazieren und Erkunden der lokalen Architektur und der Nachbarschaft.
Jedes Haus wurde ursprünglich mit zwei getrennten Wohnungen gebaut - eine für den Eigentümer und eine für einen Mieter - ein seltenes Modell für soziales Wohnen im frühen 20. Jahrhundert. Dieses Merkmal zeigt, wie das Projekt darauf abzielte, verschiedene Einkommensgruppen unter einem Dach zu vereinen.
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