Aurès, Gebirgskette im Nordosten Algeriens
Die Aurès-Berge erstrecken sich über sechs Provinzen und bilden eine lange Bergkette, die den Norden vom Süden trennt. Die höchsten Gipfel liegen über 2.000 Meter hoch, mit tiefen Tälern, Wäldern und offenen Hochlandebenen dazwischen.
Die Berge dienten über Jahrhunderte hinweg berberstämmischen Gemeinden als Zufluchtsort gegen Invasionen durch Römer, Vandalen und Byzantiner. Während des Algerischen Unabhängigkeitskrieges wurden die schwer zugänglichen Hochländer wieder zur strategischen Basis.
Die Chaoui-Berber-Gemeinden arbeiten seit Generationen auf steinernen Terrassen und bauen Sorghum sowie Gemüse an, wobei sie ihre Herden je nach Jahreszeit auf unterschiedliche Höhen führen. Diese Lebensweise ist eng mit dem Bergrhythmus verbunden und prägt bis heute das Bild der Dörfer in den Tälern.
Ein Eisenbahn- und Straßenpaar durchquert die Berge am Pass El-Kantara in der Nähe von Batna und verbindet die nördlichen und südlichen Regionen Algeriens. Die bergigen Wege können schwierig sein, daher ist es ratsam, sich auf lokales Wissen zu verlassen oder mit erfahrenen Führern zu reisen.
Zwei parallel verlaufende Täler entstanden durch die Flüsse Abiod und Abdi und schaffen Mikroklimate, die völlig verschiedenartige Vegetation unterstützen. Kiefernwälder und trockenheitsresistente Pflanzen wechseln je nach Höhe und Exposition der Hänge.
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