Tipasa, Römische Ausgrabungsstätte in Tipaza, Algerien
Tipaza ist eine antike Siedlung an der algerischen Mittelmeerküste mit Überresten von Tempeln, Bädern, Basiliken und einem Amphitheater aus römischer Zeit. Die Ruinen verteilen sich über mehrere Hektar und zeigen verschiedene Bauphasen von der phönizischen bis zur christlichen Epoche.
Die Siedlung begann als phönizischer Handelsposten und wurde später unter Kaiser Claudius zur römischen Militärkolonie entwickelt. Im vierten Jahrhundert war sie ein bedeutendes Zentrum mit einer blühenden christlichen Gemeinschaft.
Der archäologische Komplex zeigt die Verschmelzung römischer, punischer, christlicher und afrikanischer Architekturstile durch seine Tempel, Nekropolen und religiösen Gebäude.
Der archäologische Park ist täglich zugänglich und bietet ausreichend Platz zum Erkunden der weit verteilten Ruinen. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da man über unebenes Gelände und Treppen geht.
Neben den alten Ruinen steht ein Langwellensender, der seit Jahrzehnten Radioprogramme nach Europa ausstrahlt. Diese moderne Installation bildet einen unerwarteten Kontrast zur antiken Umgebung.
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