Gueldaman caves, Prähistorische Höhlen in Akbou, Algerien.
Die Gueldaman-Höhlen sind ein Netzwerk aus natürlichen Höhlen, das sich über mehrere Kilometer entlang des Soummam-Tals im Norden Algeriens erstreckt. Die Formationen variieren in Größe und Struktur und zeigen unterschiedliche geologische Schichten.
Menschen siedelten in diesen Höhlen während der mesolithischen und neolithischen Zeit und hinterließen dort Spuren ihrer Existenz. Die Höhlen spielten über Tausende von Jahren hinweg eine Rolle als Schutzraum für die Bewohner dieser Region.
Der Name Gueldaman stammt von einer numidischen Wassergottheit und zeigt die Verbindung zwischen diesen Höhlen und alten nordafrikanischen Religionspraktiken.
Der Besuch erfordert angemessene Wanderausrüstung und es ist ratsam, einen ortskundigen Führer zu engagieren, um die Höhlen sicher zu erkunden. Das Terrain ist uneben und die Bedingungen können je nach Jahreszeit und Wetterlage variieren.
Eine Dürreperiode vor mehreren tausend Jahren zwang die Bewohner, diese Höhlen zu verlassen, was dazu führte, dass ihre Gegenstände über die Jahrtausende gut bewahrt blieben. Diese unerwartete Verlassenheit machte die archäologischen Funde heute besonders wertvoll und informativ.
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