Mostaganem, Hafenstadt im Norden Algeriens
Mostaganem ist eine Stadt im Norden Algeriens am Mittelmeer, die sich entlang beider Ufer des Wadi Aïn Sefra erstreckt. Neuere Wohngebiete liegen links, während rechts das ältere Viertel Tidgit mit traditionellen Bauten zu finden ist.
Die Siedlung entstand im 11. Jahrhundert als Murustuge und entwickelte sich später zu einem Handelshafen. Der osmanische Admiral Barbarossa eroberte sie 1516 und veränderte damit ihre Rolle an der Küste.
Tiditdorf auf der rechten Seite des Flusses bewahrt enge Gassen und Wohnbauten, die das Leben vor der Kolonialzeit zeigen. Die Kluft zwischen den Vierteln markiert noch heute den Übergang zwischen älteren und neueren Stadtteilen.
Der Hafen wickelt den Frachtverkehr ab, während die Strände La Salamandre und Les Sablettes Zugang zum Wasser bieten. Die Ortsteile auf beiden Ufern lassen sich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
Das Plateau von Mostaganem wurde früher für Weinbau genutzt und wird heute hauptsächlich für Getreide, Zitrusfrüchte und Baumwolle bewirtschaftet. Diese Veränderung zeigt den Wandel der regionalen Landwirtschaft nach der Unabhängigkeit des Landes.
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