Große Synagoge, Religiöses Gebäude in Oran, Algerien
Die Abdallah Ibn Salam Moschee ist ein religiöses Gebäude in Oran, das neomarokkanische Architektur mit geometrischen Fliesenmustern und gewölbten Durchgängen prägt. Die strukturelle Gestaltung mit ihren dekorativen Elementen vermittelt den eindeutigen religiösen Charakter des Ortes.
Das Gebäude wurde 1880 als Große Synagoge errichtet und war einmal das wichtigste jüdische Gotteshaus in der Region. 1972 wurde es in eine Moschee umgewandelt, was die politischen Veränderungen nach Algeriens Unabhängigkeit widerspiegelt.
Der Name der Moschee erinnert an Abdullah ibn Salam, einen Gelehrten aus Medina, dessen Lebensweg Brücken zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen schuf. Besucher können heute die Architektur genießen, die diese besondere Geschichte widerspiegelt.
Das Gebäude liegt am Boulevard Maata Mohamed El Habib und ist während der Gebetszeiten für Besucher zugänglich. Vor dem Besuch sollte man die lokalen Sitten und Gebetszeiten beachten, um den Ort respektvoll zu erleben.
Vor seiner Umwandlung war das Gebäude die größte Synagoge in Nordafrika und ein bedeutendes Zentrum für die jüdische Gemeinde. Diese doppelte Identität macht es zu einem seltenen Beispiel für die wechselvolle Geschichte der Region.
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