Hassan-Pascha-Moschee, Osmanische Moschee in Oran, Algerien.
Die Hassan-Pascha-Moschee ist eine islamische Kultstätte im Zentrum von Oran mit einem einzelnen Minarett, das sich über die umliegenden Gebäude erhebt. Das Bauwerk zeigt durchgehend islamische Architekturelemente und prägt durch seine markante Präsenz das Stadtbild.
Das Gebäude wurde 1796 auf Befehl von Baba Hassan, dem Pascha von Algier, erbaut, um die spanische Herrschaft in der Region zu beenden. Nach der französischen Invasion von 1830 diente es später als französisches Militärgebäude.
Die Moschee zeigt traditionelle islamische Gestaltungselemente wie geometrische Muster und aufwendige Verzierungen, die den künstlerischen Ausdruck der regionalen muslimischen Kultur widerspiegeln. Diese Details sind überall im Innern und an den Wänden sichtbar und erzählen von der lokalen religiösen Tradition.
Das Gebäude ist seit 2010 für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und es gibt derzeit keine Pläne für eine Wiedereröffnung. Es ist daher nur von außen zu sehen, was aber die markante Silhouette und Größe des Bauwerks deutlich macht.
Das Minarett erreicht eine beachtliche Höhe von etwa 56 Metern, was es zu einem der höchsten Punkte in der Umgebung macht. Diese Proportionen ermöglichen es dem Bauwerk, sich deutlich von den Wohnhäusern rundherum abzuheben.
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