Djanet, Oasenstadt im südöstlichen Algerien.
Djanet ist eine Oasenstadt im Südosten Algeriens, die auf einem Hochplateau liegt und von zerklüfteten Bergmassiven umgeben ist. Die Stadt verbindet palmenbestandene Täler mit ausgedehnten Sanddünen, die das Landschaftsbild prägen.
Die Stadt entstand als Siedlung der Tuareg-Völker im Mittelalter und wurde später während der Kolonialzeit unter europäischer Herrschaft kontrolliert. Diese wechselvolle Geschichte prägt bis heute die Struktur und Identität der Gemeinschaft.
Die Tuareg-Gemeinschaft prägt das tägliche Leben mit traditionellen Handwerkstechniken, die man auf den Märkten sehen kann. Körbe und Keramik werden von Hand gefertigt und zeigen Muster, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.
Die Stadt ist am besten mit dem Flugzeug erreichbar, wobei der nächste Flughafen einige Kilometer entfernt liegt und regelmäßige Verbindungen bietet. Besucher sollten sich auf extreme Hitze und begrenzte Versorgungsmöglichkeiten vorbereiten und die beste Reisezeit in den kühleren Monaten planen.
Ein Fluss durchfließt die Gegend intermittierend und ermöglicht die Existenz von Dattelpalmenhainen in einer sonst völlig trockenen Umgebung. Dieses Phänomen macht die Oase zu einem überraschenden Zufluchtsort inmitten der Sahara.
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