Iharen, Berggipfel in Tamanrasset, Algerien.
Iharen, auch Pic Laperrine genannt, ist ein Bergpeak in der Hoggar-Gebirgskette im südlichen Algerien, der sich 1.732 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Der Gipfel ist von rauen Felsformationen umgeben und bietet Weitblicke über die umliegenden Wüstenplateaus.
Das Hoggar-Gebirge entstand vor Millionen von Jahren durch geologische Prozesse, die die Landschaft des zentralen Sahara dauerhaft prägten. Die Berg formationen zeigen verschiedene Epochen der Erdgeschichte und ihre Auswirkungen auf diese Region.
Die Tuareg-Gemeinschaft der Region hat eine starke Beziehung zu den Berglandschaften, die in ihren mündlichen Überlieferungen und dem alltäglichen Leben präsent sind. Für die Nomaden dieser Gegend ist der Berg ein Orientierungspunkt und ein Ort von spiritueller Bedeutung.
Die Besteigung erfordert Vorbereitung und einen Führer aus der nächstgelegenen Siedlung Tamanrasset, da es auf dem Berg selbst keine Infrastruktur gibt. Ausreichend Wasser, sonnenschutz und stabile Schuhe sind unverzichtbar, und die beste Zeit zum Klettern ist außerhalb der extremen Hitzeperioden.
Die Felswand zeigt mehrfarbige Schichten aus verschiedenen geologischen Epochen, die wie ein offenes Geschichtsbuch der Gebirgsbildung wirken. Erfahrene Bergsteiger nutzen diese natürlichen Marker zur Orientierung beim Aufstieg.
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