Arris, Gemeinde in Algerien
Arris ist eine Gemeinde in den Bergen der Aurès-Region in Ostalgerien auf etwa 1.200 Metern Höhe, wo einfache Gebäude und kleine Märkte das Stadtbild prägen. Die Straßen sind oft ruhig und die Berge umgeben die Stadt von allen Seiten, was ein starkes Gefühl der Nähe zur Natur schafft.
Arris war einst das Zentrum der Gaetuli-Berber, die gegen die Römer kämpften und deren Spuren noch heute in Ruinen sichtbar sind. Die Französische Kolonisierung im 19. Jahrhundert verwandelte den Ort in ein administratives Zentrum mit Schulen und Straßen, während die Stadt später zur wichtigen Hochburg des Unabhängigkeitskampfes wurde.
Der Name Arris stammt aus der Berbersprache und bedeutet „Weiße Länder
Der Ort ist über Straßen gut mit nahegelegenen Städten wie Batna und Biskra verbunden, was es Besuchern leicht macht, die Gegend zu bereisen. Die bergige Lage bedeutet, dass angemessene Ausrüstung und gutes Schuhwerk für Erkundungen zu Fuß empfohlen werden.
Der Ort war einst eine Sammlung von befestigten Speicherhäusern namens Guellaa, die über Jahrhunderte von nomadischen Hirten genutzt wurden, um Getreide, Werkzeuge und Vieh bei saisonalen Wanderungen zu lagern. Einige dieser antiken Speicher stehen noch heute und wurden in Wohnhäuser umgewandelt.
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