Sidi Fredj, Küstenstadt in Staouéli, Algerien.
Sidi Fredj ist ein Küstenort in der Gemeinde Staouéli, westlich von Algier, mit einem Fischerhafen und einer Anlegestelle für kleinere Schiffe. Die Siedlung erstreckt sich entlang der Bucht und bietet Zugang zum Mittelmeer für lokale und touristische Aktivitäten.
Der Ort war einst eine römische Siedlung namens Obori, bevor er später unter dem Namen des heiligen Fredj bekannt wurde. 1830 landeten französische Truppen hier und nutzen den Hafen als strategischen Ausgangspunkt für die Invasion und Besetzung Nordafrikas.
Der Ort trägt den Namen eines islamischen Heiligen und wird von Einheimischen und Fischern als Anlandungspunkt geschätzt, wo Boote festgemacht werden und die Hafengemeinschaft täglich arbeitet.
Der Ort ist mit dem Bus von Algier aus erreichbar und bietet einen offenen Zugang zu Strand und Hafen für Besucher. Das Gelände ist frei zugänglich und es gibt Platz zum Parken in der Nähe der Uferpromenade.
Die französische Marine gab mehreren Schiffen den Namen Sidi Ferruch zur Erinnerung an die strategische Bedeutung dieses Ortes. Diese Schiffe erinnern an den historischen Moment, als europäische Seefahrt und nordafrikanische Geschichte aufeinandertrafen.
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