Mosquée El Oumma, Maurische Moschee in Bologhine, Algerien
Die Moschee El Oumma ist ein Gebäude mit maurischem Stil, das sich durch geometrische Muster, gewölbte Fenster und eine zentrale Kuppel auszeichnet. Das Innere ist über mehrere Ebenen verteilt und schafft einen räumlichen Eindruck mit ausgeprägt verzierter Architektur.
Das Gebäude entstand zwischen 1945 und 1951 unter der Leitung des Architekten Abderrahmane Bouchama und markierte die erste Moschee, die nach der französischen Kolonialherrschaft in Algier erbaut wurde. Dieses Projekt verkörperte einen kulturellen und religiösen Wendepunkt in der Stadtgeschichte.
Die Moschee trägt einen Namen, der Gemeinschaft bedeutet und spiegelt ihre Rolle als sozialer Treffpunkt wider. Sie fungiert als Zentrum für Nachbarschaften, wo Menschen zusammenkommen und lokale Bindungen gepflegt werden.
Besucher sollten beachten, dass die Moschee fünfmal täglich zu Gebetszeiten aktiv ist und während des Ramadans und anderer islamischer Feiertage zusätzliche Gemeinschaftsaktivitäten stattfinden. Planen Sie Ihren Besuch außerhalb dieser intensiven Phasen, um die Architektur ruhig erkunden zu können.
Die Association Tahthibiya, eine Gruppe lokaler muslimischer Würdenträger, übernahm die Verantwortung für die gesamte Durchführung des Bauprojekts. Das Grundstück, auf dem sie errichtet wurde, war zuvor im Besitz eines französischen Eigentümers, Jean-Charles Gilbert.
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