Saharaatlas, Gebirgskette im Norden Algeriens.
Das Saharanatlas-Gebirge erstreckt sich über Nordafrika und bildet eine lange Bergkette, die durch Algerien und benachbarte Regionen führt. Die höchsten Punkte liegen bei etwa 2.236 Metern, und das Gelände wechselt zwischen steilen Hängen und breiteren Hochebenen.
Das Gebirge entstand vor Millionen von Jahren durch tektonische Bewegungen der Erdkruste. Diese natürliche Barriere hat Handelsrouten zwischen Nord- und Südafrika seit jeher geprägt.
Die Dörfer in den Bergen werden hauptsächlich von Berbern bewohnt, die sich mit Landwirtschaft und Viehzucht beschäftigen und ihre Lebensweise an die bergige Landschaft angepasst haben. Besucher sehen diese Traditionen in den Dorfgemeinschaften und der Art, wie die Menschen die steilen Hänge nutzen.
Die beste Zeit zum Wandern ist in den kühleren Monaten, wenn die Temperaturen angenehmer sind und die Wege leichter zu begehen sind. Große Städte wie Laghouat und Bou-Saada dienen als Ausgangspunkte für Erkundungen, von denen aus verschiedene Wanderrouten beginnen.
Das Gebirge schafft eine scharfe Grenze zwischen dem Mittelmeerklima im Norden und der trockenen Wüstenzone im Süden. Auf kurzer Distanz können Besucher drastische Unterschiede in Vegetation und Klima beobachten.
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