Tartu, Universitätsstadt im südlichen Estland.
Diese Stadt liegt am Fluss Emajõgi in Südestland und verbindet historische Holzviertel mit zeitgenössischen Gebäuden. Die Altstadt erstreckt sich vom Domberg bis zum Flussufer und umfasst Parks, Universitätsgebäude und Wohnviertel aus verschiedenen Jahrhunderten.
Jaroslaw der Weise gründete hier im 11. Jahrhundert eine Festung, die später zum Handelszentrum der Hanse wurde. Die Universität öffnete ihre Türen 1632 unter schwedischer Herrschaft und blieb auch nach wechselnden politischen Systemen bestehen.
Der Name stammt vom estnischen Wort für Auerochse und deutet auf die frühe Bedeutung der Region hin. Heute prägen Studierende das Leben in den Cafés rund um den Rathausplatz, wo sich abends Gruppen zu Gesprächen treffen.
Reisende erreichen die Stadt mit dem Zug oder Bus von Tallinn aus in etwa zwei Stunden. Die kompakte Innenstadt lässt sich zu Fuß erkunden, während Fahrräder gemietet werden können für längere Strecken entlang des Flusses.
Auf dem Domberg steht eine steinerne Sternwarte aus dem 18. Jahrhundert, deren Kuppel sich noch immer dreht. Besucher können die originalen Teleskope sehen, mit denen frühe Astronomen den nördlichen Himmel kartierten.
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