Nationalpark Vilsandi, Nationalpark und Ramsar-Gebiet in der Landgemeinde Saaremaa, Estland.
Vilsandi Nationalpark ist ein Schutzgebiet an der Westküste Saaremaas, das sich über etwa 241 Quadratkilometer erstreckt. Ein Drittel besteht aus Inseln und Küstenland, während zwei Drittel Meeresflächen sind.
Der Ort entstand 1910 als Vogelschutzgebiet und erhielt 1971 den Status eines Nationalparks. 1997 wurde er als Ramsar-Feuchtgebiet anerkannt.
Die Landschaft wird durch traditionelle Nutzung geprägt, da Bewohner Viehwirtschaft betreiben und Schafherden halten, welche die Wiesen offenhalten. Diese Art zu leben ist tief in die Natur des Ortes verwoben.
Die beste Zeit zum Besuch ist von Mai bis September, wenn die Bootsverbindungen von Papissaare zum Park regelmäßig verkehren. Besucher sollten sich auf wechselhafte Wetterbedingungen einstellen, da die Fahrten wegen Sturm ausfallen können.
Der Park beherbergt die größte Graurobbenkolonie Estlands und ist ein wichtiger Rastplatz für Stellerschen Seeeadler. Etwa 247 Vogelarten wurden hier bislang dokumentiert.
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