Opernhaus Kairo, Zentrum für darstellende Künste im Gouvernement Gizeh, Ägypten
Das Cairo Opera House ist ein Zentrum für darstellende Künste im Gouvernement Gizeh, das aus mehreren Sälen und einem Freilichttheater besteht. Der Hauptsaal bietet Platz für mehr als tausend Zuschauer, während ein kleinerer Saal für Kammermusik und intime Aufführungen ausgelegt ist.
Die japanische Regierung finanzierte den Bau dieses Opernhauses nach dem Brand des alten Khedivial-Opernhauses im Jahr 1971. Die Eröffnung fand 1988 statt und symbolisierte die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Japan und Ägypten.
Der Komplex beherbergt die Cairo Symphony Orchestra und die Cairo Opera Company, die regelmäßig klassische Konzerte und Opernaufführungen geben. Besucher können auch die Musikbibliothek, die Kunstgalerie und das Museum innerhalb des Gebäudes erkunden, die alle Teil des kulturellen Angebots sind.
Besucher sollten sich im Voraus über das Programm informieren, da die verschiedenen Säle oft gleichzeitig Veranstaltungen unterschiedlicher Art präsentieren. Die Außenbereiche bieten bei schönem Wetter eine zusätzliche Möglichkeit für Freiluftaufführungen.
Die Einweihung des Hauses brachte die erste Kabuki-Aufführung auf afrikanischem Boden. Diese japanische Theaterform wurde speziell für das ägyptische Publikum adaptiert und zeigte die künstlerische Verbindung zwischen beiden Nationen.
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