Umar-Makram-Moschee, Islamisches Heiligtum am Tahrir-Platz, Kairo, Ägypten.
Die Umar-Makram-Moschee ist eine Moschee am Tahrir-Platz in Kairo und wurde in den frühen 1900er Jahren nach einem Entwurf des italienischen Architekten Mario Rossi erbaut. Das Gebäude besticht durch eine zentrale Kuppel, mehrere Minarette und klassische islamische architektonische Elemente.
Die Moschee wurde nach Umar Makram benannt, einem ägyptischen Anführer, der im Jahre 1798 gegen französische Truppen unter Napoleon kämpfte. Das Bauwerk selbst entstand später als Zeichen der Erinnerung an seinen Widerstand gegen die Besatzung.
Die Moschee dient seit ihrer Gründung als wichtiger Ort für Trauerfeiern von bekannten ägyptischen Persönlichkeiten in der Innenstadt. Sie hat sich zu einem zentralen Punkt für gesellschaftliche Veranstaltungen und religiöse Feierlichkeiten entwickelt.
Die Moschee liegt in der Nähe des Ägyptischen Museums und der Zentrale der Arabischen Liga und empfängt Besucher außerhalb der Gebetszeiten. Angemessene Kleidung wird erwartet, und es ist hilfreich, die Gebetszeiten im Voraus zu überprüfen, um Zugang während ruhiger Stunden zu haben.
Im Jahr 2011 während der Revolution wurde die Moschee in ein provisorisches medizinisches Zentrum umgewandelt, um Demonstranten zu versorgen. Diese unerwartete Nutzung zeigt, wie die Stätte über ihre religiöse Funktion hinaus zum Ort der Zuflucht wurde.
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