Ägyptisches Museum, Archäologisches Museum am Tahrir-Platz, Kairo, Ägypten
Das Ägyptische Museum ist ein archäologisches Museum am Tahrir-Platz im Zentrum von Kairo und beherbergt über 120.000 Objekte aus dem pharaonischen Ägypten. Die Sammlung erstreckt sich über zwei Stockwerke mit 107 Sälen, in denen Skulpturen, Schmuck, Alltagsgegenstände und mumifizierte Überreste gezeigt werden.
Der französische Architekt Marcel Dourgnon entwarf das Gebäude nach einem Wettbewerb im Jahr 1895 und gab ihm die Form eines neoklassizistischen Palasts. Khedive Abbas Helmy II eröffnete das Haus offiziell im Jahr 1902, um alle bis dahin gesammelten Altertümer unter einem Dach zu vereinen.
Die Institution heißt im Arabischen Al-Matḥaf al-Miṣrī, was die ägyptische Herkunft und Bedeutung für das nationale Erbe widerspiegelt. Besucher sehen heute Papyri, Sarkophage und Grabbeilagen, die zeigen, wie die Menschen damals ihre Toten ehrten und an ein Leben nach dem Tod glaubten.
Der Eingang liegt direkt am Tahrir-Platz und ist zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Die Säle auf beiden Etagen sind über Treppen und Gänge miteinander verbunden, daher sollte man ausreichend Zeit für den Rundgang einplanen.
Die Säle im ersten Stock zeigen Tutanchamuns goldene Totenmaske, die etwa 11 Kilogramm wiegt und mit halbedelsteinen sowie farbigem Glas verziert ist. Das Objekt gehört zu den bekanntesten Fundstücken weltweit und zieht täglich zahlreiche Besucher an.
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