Damiette, Hafenstadt im Nildelta, Ägypten
Damietta liegt am östlichen Ufer eines Nilarms im Delta, etwa 15 Kilometer vom Mittelmeer und 200 Kilometer nördlich von Kairo entfernt. Die Stadt erstreckt sich entlang des Flusses und verbindet Wohnviertel mit Hafenanlagen und Industriegebieten.
Die Stadt wurde während der Kreuzzüge mehrfach angegriffen, was den Mamlukensultan Baybars I. zwischen 1260 und 1277 veranlasste, sie weiter landeinwärts zu verlegen. Diese Verlagerung sollte künftige Angriffe erschweren und den Bewohnern mehr Schutz bieten.
Einheimische Handwerker stellen Möbel aus Holz her, die in zahlreichen arabischen und europäischen Ländern verkauft werden. Diese traditionelle Fertigkeit prägt bis heute das wirtschaftliche Leben der Stadt.
Der Hafen dient als Ausweichroute, wenn das Wetter andere Mittelmeerhäfen beeinträchtigt. Reisende sollten beachten, dass maritime Aktivitäten je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen unterschiedlich ausfallen können.
Die Amr-ibn-al-As-Moschee zählt zu den ältesten islamischen Gebäuden in Ägypten und wurde kurz nach der muslimischen Eroberung errichtet. Ihre architektonische Entwicklung spiegelt Jahrhunderte religiöser Praxis wider.
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