Rosette, Historischer Hafen im Nildelta, Ägypten
Rosetta ist eine historische Hafenstadt am westlichen Nilarm im Nildelta, umgeben von Dattelpalmenhainen. Die Straßen sind schmal und flaniert von Gebäuden aus der Osmanen-Zeit mit aufwendigen Holzbalkonen und dekorativen Details.
Die Stadt war ein wichtiger Handelshafen während der Antike und florierte später unter französischer und ottomanischer Herrschaft. 1799 wurde in der Nähe von Fort Saint Julien der Rosetta-Stein gefunden, der zum Schlüssel für das Verständnis der ägyptischen Hieroglyphen wurde.
Die Stadt zeigt alte Moscheen, koptische Kirchen und Wohnhäuser mit aufwendigen Holzdekorationen und Marmorböden, die das Zusammenleben verschiedener Kulturen widerspiegeln. Beim Spaziergang durch die engen Gassen sieht man diese Gebäude noch heute, wie sie von Generationen genutzt und gepflegt wurden.
Der beste Zeitpunkt zum Erkunden ist früh morgens, wenn die Straßen weniger voll sind und das Licht auf den Gebäuden besser wirkt. Tragen Sie bequeme Schuhe für die unebenen Gehwege und halten Sie Ausschau nach den Hinweisn zu den wichtigsten Gebäuden.
Fort Qaitbay, das 1470 erbaut wurde, nutzt tatsächlich alte ägyptische Steinblöcke mit Hieroglyphen als Baumaterial in seinen Mauern. Diese Mischung aus verschiedenen Epochen zeigt, wie später Herrscher ältere Strukturen wiederverwendeten und sie in ihre neuen Festungen integrierten.
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