Moschee des ʿAmr ibn al-ʿĀs, Islamische Moschee im alten Kairo, Ägypten
Die Moschee des Amr ibn al-As ist ein islamisches Bauwerk im alten Kairo, das sich über eine rechteckige Grundfläche erstreckt und einen großen Innenhof mit vier Minaretten umfasst. Der Gebetsraum verfügt über eine gewölbte Decke und Säulen, die den Raum in mehrere Bereiche gliedern.
General Amr ibn al-As gründete dieses Gotteshaus im Jahr 641 nach der arabischen Eroberung Ägyptens als erstes islamisches Bauwerk Afrikas. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrfach erweitert und renoviert, wobei die heutige Form auf verschiedene Bauphasen zurückgeht.
Der Name ehrt den arabischen Feldherrn, der Ägypten im 7. Jahrhundert eroberte und hier das erste muslimische Gotteshaus des Kontinents errichten ließ. Gläubige versammeln sich täglich zum Gebet, während Besucher die schlichte Gestaltung und die offene Atmosphäre erleben können.
Besucher sollten darauf achten, die Schuhe vor dem Betreten auszuziehen und angemessene Kleidung zu tragen, die Schultern und Knie bedeckt. Das Gebäude ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zugänglich, wobei die Gebetszeiten den Tagesrhythmus bestimmen.
Die Wahl des Standorts geht auf eine Taube zurück, die ein Ei im Zelt des Generals legte, was ihn dazu bewog, hier statt in Alexandria die neue Hauptstadt Ägyptens zu gründen. Dieser Zufall prägte die Entwicklung Kairos und machte den Ort zum spirituellen Zentrum der arabischen Herrschaft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.