Alt-Kairo, Historisches Viertel in Kairo, Ägypten
Alt-Kairo ist ein historisches Viertel am Ostufer des Nils mit einer Mischung aus römischen Ruinen, christlichen Kirchen und islamischen Moscheen, die verschiedene Epochen zeigen. Die engen Gassen sind geprägt von traditioneller Architektur, alten Steinbauten und ständig wechselnden Handwerk- und Handelsbetrieben.
Nach der arabischen Eroberung Ägyptens im Jahr 641 gründete der Befehlshaber Amr ibn al-As die Siedlung Fustat, die später zur ersten Hauptstadt des islamischen Ägyptens wurde. Dieses Viertel bewahrt Schichten dieser frühen Zeit bis hin zu den osmantischen und modernen Veränderungen.
Die Moscheen und Kirchen in diesem Viertel zeigen, wie Muslime und Kopten jahrhundertelang nebeneinander lebten und beteten. Besucher sehen heute noch, wie religiöse Orte eng beieinander stehen und das alltägliche Leben dieser Gemeinschaften prägen.
Das Viertel ist am leichtesten zu Fuß zu erkunden, mit mehreren U-Bahn-Stationen in der Nähe, die einfache Anfahrt ermöglichen. Die besten Tageszeiten sind früh morgens oder später am Nachmittag, um Hitze und Menschenmassen zu vermeiden.
Das Nilometer auf der Insel Roda ist eine alte Messanlage, die seit Jahrhunderten die jährlichen Nilüberschwemmungen aufzeichnet. Sein octagonales Becken mit einer Marmorsäule gehört zu den wenigen erhaltenen hydraulischen Instrumenten aus dem Mittelalter.
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