Temple of Monthu, Antiker Tempel in Luxor, Ägypten
Der Monthu-Tempel ist eine archäologische Stätte mit Ruinen im Nordosten von Karnak, in der Nähe von Luxor. Die Anlage umfasst einen offenen Innenhof, einen Turmbau sowie zwei Hügel, unter denen einst Kapellen lagen.
Der französische Archäologe Fernand Bisson de la Roque begann 1925 mit den Ausgrabungen und legte Strukturen frei, die vom Alten Reich bis in die Ptolemäerzeit reichen. Die Funde zeigen, dass der Ort über viele Jahrhunderte hinweg religiös genutzt wurde.
Der Tempel war Monthu geweiht, einem falkenköpfigen Kriegsgott, der in der Region Theben besonders verehrt wurde. Sein Name ist noch heute in den Überresten der Anlage präsent und zeigt, welche Rolle dieser Gott im religiösen Leben des alten Ägypten spielte.
Die Stätte ist derzeit für Besucher nicht zugänglich, da Schutzmaßnahmen im Gange sind. Wer sich für die Archäologie der Region interessiert, findet in den nahe gelegenen Tempelkomplexen von Karnak und den örtlichen Museen viele ergänzende Informationen.
Ein von Sphinxen gesäumter Kanal verband den Tempel einst direkt mit einem Flussufer-Kai. Diese Verbindung zeigt, wie eng religiöse Orte im alten Ägypten mit dem Nil und dem Wassertransport verknüpft waren.
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