Gazīrat Firʿaun, Kreuzfahrerfestung auf der Pharaoneninsel, Golf von Aqaba, Ägypten.
Pharaos Insel ist eine kleine Insel im Golf von Akaba, etwa 250 Meter von der Küste entfernt, mit den Ruinen einer Festung auf ihrer höchsten Stelle. Die Anlage umfasst Mauerreste, Türme und Räume, die einst zur Kontrolle der Handelsrouten und zum Schutz von Schiffen dienten.
Die Festung wurde im frühen 12. Jahrhundert von den Kreuzfahrern erbaut und war anfangs einer ihrer Stützpunkte in der Region. Nach der Eroberung durch Saladin wurde sie verstärkt und spielte danach eine Schlüsselrolle bei der Sicherung von Handelswegen.
Die Insel war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Handelsplatz zwischen Afrika und dem Nahen Osten. Menschen verschiedener Kulturen nutzten den Ort als Hafen und Anlaufstelle auf ihren Reisen.
Der Besuch erfolgt ausschließlich per Boot von den nahen Küstenstädten aus. Besucher sollten mit etwas Wellengang rechnen und festes Schuhwerk für das Betreten der Ruinen mitbringen.
Unter Wasser rund um die Insel finden sich Überreste von römischen und byzantinischen Keramikwerkstätten, die von intensiver Handelsaktivität aus antiker Zeit zeugen. Diese versunkenen Werkstätten machen deutlich, wie wichtig dieser Ort für das Handwerk und den Warenaustausch war.
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