Naqada, Archäologische Nekropole und Stadt im Gouvernement Qena, Ägypten
Naqada ist eine archäologische Stätte und Siedlung im Gouvernement Qena an der westlichen Seite des Nils. Das Areal besteht aus mehreren Dörfern wie Tukh, Khatara, Danfiq und Zawayda und liegt etwa 82 Meter über dem Meeresspiegel.
Die Stätte enthält Gräber aus dem Jahr 3500 v. Chr. und war das Zentrum der Verehrung von Set, dem Wüstengott der alten Ägypter. Bedeutende Ausgrabungen durch den britischen Archäologen Flinders Petrie im Jahr 1894 brachten wichtige Erkenntnisse über die frühen ägyptischen Kulturen ans Licht.
Der Name Naqada stammt aus der arabischen Sprache und bezieht sich auf die antike Stadt und ihre Bedeutung als religiöses Zentrum. Besucher können heute noch die Spuren dieser alten Verehrung in der Landschaft und den erhaltenen Strukturen erkennen.
Die Stätte liegt etwa 30 Kilometer südlich von Qena und 25 Kilometer nördlich von Luxor, etwa 650 Kilometer von Kairo entfernt. Die Erreichbarkeit hängt von lokalen Transportmöglichkeiten ab, daher ist es sinnvoll, sich vor dem Besuch über verfügbare Verkehrsmittel zu informieren.
Vier in den Felsen geschnittene Gräber von Priestern des Set-Tempels aus der 18. Dynastie stehen in der Wüste westlich des Tempelkomplexes. Diese Grabanlage zeigt, wie wichtig Priester in dieser Region waren und wie sie sich von anderen Gräbern durch ihre Lage und Konstruktion unterschieden.
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