Geografie Ägyptens, Geografische Region im Nordosten Afrikas.
Die Geografie Ägyptens ist ein Gebiet im nordöstlichen Afrika, das vom Mittelmeer bis zum Sudan und vom Roten Meer bis zur libyschen Grenze reicht. Das Niltal durchschneidet die Landschaft von Süden nach Norden und bildet einen schmalen grünen Korridor zwischen ausgedehnten Sandwüsten und felsigen Hochebenen im Westen und Osten.
Der Nil formte diese Landschaft über Jahrtausende durch jährliche Überschwemmungen, die fruchtbaren Schlamm abluden und Landwirtschaft erst ermöglichten. Der Bau des Assuan-Staudamms in den 1960er Jahren beendete dieses natürliche Muster und schuf einen neuen Nassersee, der sich weit nach Süden erstreckt.
Der Name Ägypten leitet sich vom griechischen Aigyptos ab, während Einheimische ihr Land oft als Masr bezeichnen. Entlang des Nildeltas leben die meisten Menschen in dicht besiedelten Dörfern und Städten, während weiter südlich am Fluss die Bebauung schmaler wird und sich nah am Wasser konzentriert.
Reisende können von der grünen Nilregion aus leicht in die Wüstengebiete vordringen, wobei die Temperaturen im Landesinneren im Sommer über 40 Grad Celsius erreichen. Die Küstenregionen am Mittelmeer und am Roten Meer bieten milderes Klima und sind zu jeder Jahreszeit leichter zugänglich.
Das Nildelta breitet sich wie ein offener Fächer aus und teilt sich in mehrere Arme, bevor es ins Mittelmeer mündet. Diese Form hat sich über Jahrhunderte verändert, und einige der alten Mündungen sind heute verlandet oder nur noch als trockene Kanäle erkennbar.
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