Simeonskloster, Klosterruinen aus dem 7. Jahrhundert nahe Assuan, Ägypten
Das Kloster des heiligen Simeon ist eine Ruine aus dem 7. Jahrhundert, die auf der Westseite des Nils bei Aswan liegt und mit Steinmauern, Kammern und erhaltenen Saulen beeindruckt. Die Gesamtanlage erstreckt sich uber ein großes Areal und zeigt noch heute die Struktur einer befestigten Monchssiedlung.
Das Kloster wurde im 7. Jahrhundert gegrundet und der heiligen Figur Anba Hedra gewidmet, beherbergte damals mehrere hundert Monche in seinen Mauern. Die Anlage wurde in der zweiten Halfte des 12. Jahrhunderts zerstort, was das Ende dieser bluhenden Monchsgemeinschaft markierte.
Das Kloster war ein wichtiger Ort für die Ausbreitung des Christentums in der Region, wo Mönche von hier aus ihre Missionen unternahmen. Die Spuren dieser religiösen Aktivitäten sind noch heute in den Inschriften an den Wänden sichtbar.
Die beste Zeit zum Besuch ist der fruhe Morgen oder spate Nachmittag, wenn die Sonne tiefer steht und die Ruinen weniger heiss sind. Feste Schuhe und ausreichend Wasser sind notwendig, da der Weg uber unebenes Terrain und Treppen fuhrt.
An den Innenwanden lassen sich alte Kratzer und Zeichen finden, darunter auch Markierungen eines muslimischen Reisenden, der den Ort vor seiner Zerstorung besuchte. Diese Graffiti geben Einblick in die verschiedenen Menschen, die diesen heiligen Platz durchreisten.
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