ʿAttārīn-Moschee, Religiöses Monument im Attarine-Viertel, Alexandria, Ägypten
Die Attarine-Moschee ist ein religiöses Bauwerk im Attarine-Viertel von Alexandria mit rechteckiger Grundform und zwei Hauptfassaden. Ein vierstöckiges Minarett mit feinen geometrischen Mustern auf jeder Ebene erhebt sich über den Bau und prägt das Ortsbild.
Das Gebäude begann sein Dasein als Kirche des heiligen Athanasius im Jahr 370 n. Chr. und wurde nach der Ankunft des Islam in Ägypten zur Moschee umgewidmet.
Im Inneren zeigen sich grüne und braune Verzierungen am breiten Gebetsbereich sowie vergoldete Säulen, die das Raumlicht reflektieren und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Wände tragen eingravierte Schriften, die den Raum durchgängig mit religiöser Bedeutung erfüllen.
Der Ort verfügt über separate Gebetsbereiche für männliche und weibliche Besucher, die beide Gruppen ordnungsgemäß unterbringen. Acht angrenzende Geschäfte tragen zur Instandhaltung des Gebäudes bei und schaffen eine belebte Umgebung drumherum.
Im Innenhof dieses Ortes wurde eine Sarkophag entdeckt, die dem britischen Museum zugeführt wurde und dem Pharao Nektanebo II. gehörte. Dieser Pharao war der letzte einheimische Herrscher Ägyptens vor den großen Umwälzungen der Antike.
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