Alexandria, Hafenstadt im nördlichen Ägypten
Alexandria ist eine Hafenstadt an der Mittelmeerküste im Norden Ägyptens und erstreckt sich über mehr als 70 Kilometer entlang der Küste. Das Stadtbild folgt einem Rastermuster zwischen dem Meer und dem Mariut-See, mit breiten Alleen, die parallel zum Ufer verlaufen.
Alexander der Große gründete die Stadt 331 vor Christus als einen seiner Stützpunkte während der Eroberung Ägyptens. Unter ptolemäischer Herrschaft wurde sie zum wichtigsten Zentrum für Handel und Gelehrsamkeit im östlichen Mittelmeerraum.
In den Straßencafés treffen sich Einheimische zum Backgammon und Teetrinken, während entlang der Corniche Familien am späten Nachmittag spazieren gehen. Fischer verkaufen ihren Fang direkt am Hafen, und die lokale Küche dreht sich um frische Meeresfrüchte, die in den Restaurants nach überlieferten Rezepten zubereitet werden.
Der Zugang zur Küstenpromenade ist an mehreren Stellen möglich, wobei die Hauptbereiche tagsüber am belebtesten sind. Viele der öffentlichen Plätze und Museen liegen nahe beieinander im zentralen Abschnitt, sodass man sie zu Fuß erreichen kann.
Unter Wasser vor der Küste liegen Reste der ptolemäischen Paläste, die bei Erdbeben im vierten Jahrhundert ins Meer gestürzt sind. Taucher können heute zwischen Säulen, Statuen und Pflastersteinen schwimmen, die mehr als 2000 Jahre alt sind.
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