Stadt der Toten, Friedhofsbezirk in Kairo, Ägypten.
Die Stadt der Toten ist ein Friedhofsgebiet in Kairo, das sich über mehrere Kilometer erstreckt und Tausende von Gräbern, Mausoleen und Wohnstrukturen aus Stein enthält. Das Areal bildet ein zusammenhängendes Viertel mit historischen und modernen Gebäuden, das wie ein Labyrinth wirkt.
Das Gebiet entstand in der frühen islamischen Zeit und wurde über Jahrhunderte hinweg ein Begräbnisplatz für wichtige Personen und Familien der ägyptischen Geschichte. Seine Entwicklung spiegelt die architektonischen und sozialen Veränderungen wider, die Kairo während dieser langen Periode durchlebte.
Das Areal dient nicht nur als Begräbnisstätte, sondern auch als Wohngebiet, in dem Familien ihre Verbindung zu ihren Ahnen durch alltägliche Aktivitäten pflegen. Menschen nutzen die Räume zwischen den Gräbern für ihr tägliches Leben und schaffen so eine lebendige Gemeinschaft inmitten der Denkmäler.
Der Ort liegt einige Kilometer vom Zentrum Kairos entfernt und kann zu Fuß erkundet oder mit lokalen Führern bereist werden, die bei der Orientierung helfen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und genug Zeit einplanen, um die vielen Wege und Gassen zu durchlaufen.
Das Areal ist bekannt dafür, dass mehrere Generationen von Familien dauerhaft dort leben und ihre Häuser um und zwischen den antiken Gräbern und Mausoleen errichtet haben. Dies schafft eine ungewöhnliche Vermischung von Begräbnisstätten und modernem Wohnraum an einem einzigen Ort.
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