Pharos, Archäologische Stätte auf ehemaliger Insel in Alexandria, Ägypten
Der Pharos ist eine archäologische Stätte auf einer ehemaligen Insel vor Alexandria, auf der sich große Granitblöcke und Überreste aus mehreren Zivilisationen befinden. Die Fundstücke, darunter Sphinxe, Säulen und antike Statuen, liegen teilweise in den Küstengewässern versenkt.
An dieser Stelle stand der Leuchtturm von Alexandria, der zwischen 284 und 246 v. Chr. erbaut wurde und über 100 Meter hoch ragte. Nach Erdbeben und Zerstörungen versank das Monument allmählich in die Küstengewässer.
Die Ruinen zeigen Bauelemente aus ägyptischen, griechischen und römischen Zeiten, die Alexandrias Rolle als Mittelmeer-Handelsplatz widerspiegeln. Besucher können heute noch Überreste sehen, die verschiedene Kulturen vermischt haben und die Geschichte der antiken Stadt erzählen.
Die archäologischen Überreste liegen in Tiefen zwischen 8 und 15 Metern und sind nur durch Tauchexkursionen erreichbar, die von lokalen Anbietern in der Nähe des Fort Qaitbey organisiert werden. Besucher sollten beachten, dass die Besichtigung gute Tauchfertigkeiten und entsprechende Ausrüstung voraussetzt.
Französische Archäologen entdeckten 1994 Teile des antiken Leuchtturms auf dem Hafenboden, was zu Plänen für ein Unterwassermuseum führte. Diese Funde ermöglichten es, die Konstruktion des einstigen Monumentalbauwerks besser zu verstehen.
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