Palau de la Música Catalana, Konzerthalle im Stadtteil Sant Pere, Barcelona, Spanien
Der Palau de la Música Catalana ist ein Konzertsaal im Modernisme-Stil im Viertel Sant Pere in Barcelona, erbaut zwischen 1905 und 1908. Die Fassade zeigt rote Ziegel, Keramikmosaiken und Säulen mit floralen Motiven, während das Innere eine ovale Bühne unter einem umgekehrten Oberlicht aus buntem Glas umfasst.
Lluís Domènech i Montaner entwarf das Gebäude für die Chorvereinigung Orfeó Català, die 1891 gegründet wurde und Mittel von lokalen Förderern erhielt. Die Eröffnung fand am 9. Februar 1908 statt, und eine Erweiterung von 1989 bis 1997 fügte einen Proberaum und Nebenräume hinzu.
Die Heimstätte der Chorvereinigung Orfeó Català trägt deren Namen in einer Inschrift über der Fassade und erinnert an die Rolle der Gruppe bei der Förderung katalanischer Lieder. Konzerte zeigen das Repertoire regionaler Komponisten und spanischer Meister, was den Saal zu einem Ort für das musikalische Erbe der Stadt macht.
Führungen sind täglich verfügbar und erlauben den Zugang zum Hauptsaal und zu Nebenräumen mit Erklärungen zur Architektur und den Dekorationen. Der Eintritt erfolgt über die Carrer del Palau de la Música, und Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da Treppen zu den oberen Galerien führen.
Das umgekehrte Oberlicht zeigt einen goldenen Sonnenburst, umgeben von einem Chor aus weiblichen Figuren in Blau- und Orangetönen, die vom Himmel herabsteigen. Die Skulptur einer reitenden Walküre ragt aus einer Ecke des Bühnenrahmens hervor und trägt ein Schwert über ihrem Kopf.
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