Úbeda, Renaissancestadt in Andalusien, Spanien
Úbeda ist eine Kleinstadt in der Provinz Jaén, im Nordosten Andalusiens gelegen, die für ihre geschlossene Altstadt aus der Renaissancezeit bekannt ist. Die sandsteinfarbenen Bauten gruppieren sich um mehrere Plätze, wobei Kirchtürme und Palastfassaden die Silhouette der Oberstadt prägen.
Die Gegend war bereits in der Bronzezeit besiedelt, doch die heutige Stadtstruktur entstand nach der Rückeroberung durch christliche Truppen im 13. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert ließen einflussreiche Adelsfamilien die Paläste und Kirchen errichten, die das Stadtbild bis heute prägen.
Der Name der Stadt stammt aus der arabischen Periode und bedeutet soviel wie „befestigte Stadt auf dem Hügel
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb weniger Minuten voneinander entfernt liegen. Steile Gassen und unebenes Pflaster erfordern festes Schuhwerk, besonders in den heißen Sommermonaten empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag.
Unter der Sacra Capilla del Salvador befindet sich eine unterirdische Krypta, die nur bei Sonderführungen zugänglich ist. Der Raum ist mit aufwendigen Stuckarbeiten verziert und diente als Grablege der Stifterfamilie.
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