Ibiza, Historische Hafenstadt im Südosten von Ibiza, Spanien
Ibiza, auch bekannt als Vila oder Eivissa, ist eine historische Küstenstadt im Südosten der gleichnamigen Mittelmeerinsel. Die Siedlung gliedert sich in das befestigte Dalt Vila auf dem Hügel und das modernere Hafenviertel am Wasser, das beide durch steile Treppen und schmale Gassen verbunden sind.
Phönizier gründeten die Hafensiedlung im Jahr 654 vor Christus als Handelsposten im westlichen Mittelmeer. Die Mauren erweiterten die Anlage im frühen Mittelalter, bevor Christen die Stadt 1235 eroberten und im 16. Jahrhundert die heutigen Festungsmauern errichteten.
Die Altstadt trägt seit 1999 den Status als UNESCO-Weltkulturerbe und zieht Besucher durch ihre kopfsteingepflasterten Gassen und weißgetünchten Häuser an. Das Archäologische Museum bewahrt punische und römische Fundstücke, die von der langen mediterranen Vergangenheit der Insel erzählen.
Fähren verbinden die Stadt regelmäßig mit Barcelona, Valencia und Denia, wobei die Überfahrten je nach Zielhafen zwischen zwei und acht Stunden dauern. Der Zugang zum befestigten Viertel erfolgt entweder über die Hauptrampe an der Südseite oder über steile Treppen von der Hafenpromenade aus.
Das Hafenviertel beherbergt ein Denkmal für korsarische Kapitäne, die im 16. und 17. Jahrhundert die Küsten gegen nordafrikanische Überfälle verteidigten. Die Stadt bewahrt zudem einen unterirdischen Gang aus maurischer Zeit, der vom Altstadtzentrum bis zum früheren Wasserreservoir führt.
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