Isla Cristina, Küstengemeinde in Costa Occidental de Huelva, Spanien
Isla Cristina ist eine Küstengemeinde in der Provinz Huelva an der andalusischen Westküste. Das Gemeindegebiet umfasst Strände, einen Fischerhafen und Marschgebiete, die sich bis zur Mündung des Guadiana erstrecken.
Fischer aus der Levante gründeten hier 1755 eine Siedlung zum Fang von Sardinen und Thunfisch, zunächst La Higuerita genannt. Der Name änderte sich 1834 zu Isla Cristina, nachdem die Ortschaft gewachsen war und eine eigene Identität entwickelt hatte.
Die Karnevalsfeierlichkeiten im Februar zeigen Kostüme und Umzüge, die an die Verbindung zum Meer erinnern. In den Fischervierteln hängen immer noch bunte Netze an den Hauswänden, ein Zeichen der maritimen Traditionen.
Die Stadt liegt nahe der portugiesischen Grenze und ist über Landstraßen von Huelva und Ayamonte aus erreichbar. Im Hochsommer steigt die Besucherzahl deutlich, daher sollte man frühzeitig nach Unterkunft suchen.
Die Salinen beherbergen über 140 Vogelarten, darunter Flamingos, die in den flachen Wasserflächen nach Nahrung suchen. Der Naturpark wurde 1989 eingerichtet und erstreckt sich über Teile des Gemeindegebiets.
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