Teide, Vulkan in der Provinz Santa Cruz de Tenerife, Spanien.
Der Teide erhebt sich auf 3.715 Meter und bildet einen massiven Kegel aus geschichteten Schichten von Basalt, Phonolith und Trachybasalt. Seine Kraterfläche erstreckt sich über mehrere Kilometer und umfasst mehrere erkaltete Lavaströme sowie Fumarolen, die noch immer schwefelhaltigen Dampf ausstoßen.
Die letzte Eruption ereignete sich 1909 am Schlot El Chinyero und setzte mehrere Wochen lang Lava frei. Frühere Ausbrüche im 16. und 18. Jahrhundert wurden von spanischen Chronisten dokumentiert und prägten die Besiedlungsgeschichte der Insel.
Die indigenen Guanchen gaben dem Berg seinen Namen und betrachteten ihn als Wohnstätte von Guayota, einer Gottheit ihrer Mythologie. Heutige Wanderer bemerken entlang der Pfade zahlreiche Schreine und Orte, an denen einst rituelle Handlungen stattfanden.
Eine Seilbahn fährt von der Basisstation auf 2.356 Metern bis zur oberen Station nahe dem Gipfel und spart mehrere Stunden Fußmarsch. Wer den höchsten Punkt erreichen möchte, benötigt eine Erlaubnis, die vorab online beantragt werden sollte.
Bei Sonnenauf- und -untergang wirft der Berg einen kegelförmigen Schatten, der sich über 40 Kilometer weit aufs Meer erstreckt. Dieser Schatten gilt als der größte vulkanische Schatten der Erde und zieht Fotografen aus aller Welt an.
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