Caldeira de las Cañadas, Vulkanische Caldera auf Teneriffa, Spanien
Die Caldeira de las Cañadas ist eine großflächige Mulde vulkanischen Ursprungs auf Teneriffa, die sich über eine riesige Fläche erstreckt und von steilen Abhängen umrahmt wird. Der Boden der Caldeira zeigt überall Spuren vulkanischer Aktivität: Krater, Lavaströme und mineralhaltige Gesteine schaffen ein striktes und charaktervolles Landschaftsbild.
Dieses Gebilde entstand vor etwa 200.000 Jahren durch den Kollaps eines gewaltigen Vulkans, wodurch die heute sichtbare Einsenkung hinterbleib. Diese geologische Umgestaltung schuf die Grundlagen für den heutigen Teide-Nationalpark und dessen einzigartige vulkanische Landschaften.
Die Ureinwohner der Kanaren, die Guanchen, verband mit diesem Ort eine besondere Vorstellung: Sie sahen darin das Gefängnis von Guyaota, einer dunklen Kraft in ihren Legenden. Diese Sicht auf die Landschaft zeigt, wie die imposante Natur das Denken und die Geschichten der Menschen prägte.
Man erreicht dieses Gebiet am leichtesten mit einem Mietwagen von einer der Inselterminals aus, da so eine unabhängige Erkundung des Geländes möglich wird. Der Zugang ist ganzjährig möglich, doch das Wetter in größerer Höhe kann schnell umschlagen, daher sollte man sich auf wechselhafte Bedingungen einstellen.
Innerhalb dieses Vulkantals befindet sich ein astronomisches Observatorium, wo Wissenschaftler von den außergewöhnlichen Bedingungen in der Atmosphäre und der sehr geringen Lichtverschmutzung profitieren. Diese besonderen Voraussetzungen machen diesen Ort zu einem der wertvollsten Plätze für die Himmelsbeobachtung in Europa.
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